Ist ein Umdenken möglich?

Ist es ein Irrtum zu denken, die jetzige Situation betreffe nur gewisse Menschen, Risikogruppen?

Vielleicht ist es an der Zeit, sich zu fragen, weshalb wir meistens versuchen, das zu glauben, was uns in der Tat gelegen kommt. Zu lange konnten wir beinahe ungehindert unseren Weg gehen und immer mehr von anderen und der Umwelt abverlangen. Ob es uns dabei besser ging, das lässt sich bezweifeln. Kurzfristig ja, aber langfristig?

Für manche Menschen ist es momentan schwierig zu verzichten und sich auf die eigenen „vier Wände“ zu beschränken. Zu lernen, sich mit sich selbst und dem sehr nahen Umfeld zu beschäftigen, ist für viele neu. Am Anfang ist alles Neue interessant, aber mit der Zeit kann auch dies zur Gewohnheit werden.

Viele Fragen stehen im Raum:

  • Was jetzt und was dann? Wo stehe ich heute und welche Veränderungen möchte ich bei mir machen?

  • Wie steht es mit Freundschaften? Bin ich ein wirklicher Freund oder eher ein Feind meiner selbst? Was verstehe ich unter Beziehungen?

  • Nehme ich mir genügend Zeit, mich mit meinem Inneren, mit meinen Nächsten mental und physisch auseinanderzusetzen? Sehe ich mich und mein Gegenüber in Wirklichkeit oder nur virtuell?

  • Welche Werte sind für mich wichtig?

Die Erde dreht sich weiter, am Morgen wird es hell, am Abend dunkel und in der Nacht träumen wir von all unseren Eindrücken, die wir erlebt haben. Unwichtiges wird von Wichtigem getrennt. Pläne entstehen dann, wenn wir uns hinsetzen und diese aufzeichnen, damit sie real werden.

 

Zum Abschluss noch eine nachdenklich machende Aussage:

Sie machen keine Fehler,

Fehler machen Sie! (Shirley McLane)