Wellenförmig, mal hoch, mal tiefer, eher schnell überschwemmt Dich die
Informationsflut in kurzer Zeit. Alles was Du tagsüber hörst, sammelt sich teils bruchstückweise in Deinem Gedächtnis an und füllt bis am Abend Deinen „Kopf“. Es gibt aber auch die gute Nachricht, dass die für Dich unwichtigen Geschehnisse vernachlässigbar sind und sich sofort verflüchtigen können, dem Gehirn sei Dank oder wie es so schön heisst: dem Ultrakurzzeitgedächtnis. Entsorgung (des Unwichtigen) gebührenlos, versteht sich…
Nun gibt es jedoch genügend Informationen, die Dich zum Nachdenken (im ungünstigen Fall zum Grübeln) anregen. Und wie Du sicherlich schon bemerkt hast, ist nach einem langen Arbeitstag für viele offenen Fragen keine Antwort auf die Schnelle zu finden. Meistens verstärkt sich das Ganze und raubt Dir oft noch einen Teil des Schlafes.
Dass Schlaf wichtig ist zum Archivieren der Informationen in die richtigen Hirnareale, das weisst Du bestimmt. Was aber kannst Du machen, um Dich abends zur Ruhe zu bringen und das momentan (oder definitiv) nicht Veränderbare des Tages ad acta zu legen, den Rest, den Du verfolgen möchtest zu speichern?
Es geht nichts über eine kurze stille Auszeit vor dem Schlafen gehen. Kein Handy, kein PC, kein TV kann Dir nämlich weiterhelfen. Schnapp Dir kurz frischen Wind, dann nimm einen PAPIER-Notizblock und schreibe handschriftlich auf, was Du am Folgetag oder in naher Zukunft bearbeiten möchtest. Vielleicht kommt noch ein Lösungsvorschlag dazu. Danach „besuchst“ Du die lösenden Träume im Schlaf, was sich als nachhaltiger Einstieg in die Lösungsmöglichkeiten sehr gut eignet. Versuch diese Variante, und wenn’s nicht klappt, dann gibt es immer Alternativen.