AUFGABE – AUFGEBEN
Wie verstehen wir, was wir lesen?
Hinter diesen beiden Wörtern stehen viele Fragen: Was meinst Du damit? Was bedeutet „Aufgabe“ und was „Aufgeben“?
Es kann – wie Du sicher schon bemerkt hast – das Gleiche bedeuten:
Ich gebe eine Aufgabe zur Lösung auf oder ich beendige diese Aufgabe, weil ich nicht weiss, wie ich zur Lösung komme, deshalb gebe ich auf….
Bitte nicht aufgeben, sondern weiterlesen:
Nun, weshalb versteht oft jede/r etwas anderes? Weil jede/r von uns meistens das liest und versteht, was sie/ihn gerade beschäftigt. Wenn Du vor einer schwierig zu lösenden Aufgabe stehst, dann kann es geschehen, dass Du (im Moment) aufgibst. Es kann auch sein, dass Du Dir selber eine Aufgabe aufgibst/erteilst…., also etwas zur Erledigung aufgibst.
Halte kurz ein: Was hast Du jetzt aus dieser Aussage für Dich erkannt?
In erster Linie verstehen wir eine Aussage so, wie wir wollen, d.h. die Bedeutung ist bei uns durch Erfahrungswerte bereits vorprogrammiert. Vorgefasste Meinungen haben wir alle. Bei persönlichen Entscheidungen (wie auch bei öffentlichen: Abstimmungen, Social Media etc.) ist es wichtig, ja sogar gewinnbringend, seine Voreingenommenheit kurz beiseite zu legen und sich gut und in allen Bereichen zu informieren. Informationen von zuverlässigen Kanälen und Fachpersonen gut zu studieren und seine eigene Meinung erst dann darüber zu bilden, wenn die Aussagen klar und deutlich sind. Wenn dies nicht der Fall ist, dann nachfragen. Es gibt immer wieder Fachstellen, die weiterhelfen können. Zweitmeinungen bei Fachleuten einzuholen ist im Fall von schwierigen gesundheitlichen Problemen vorteilhaft, denn jede/r kann sich irren und/oder nicht alles wissen.
Auch KI hat nur das Wissen, welches bereits vorhanden ist. Alles was KI „sagt“, ist bestehendes eingegebenes Wissen. Und nicht „Ich weiss, was ihr nicht wisst“. Emotionslose Information, die ebenfalls überdacht werden sollte.
Nichts gegen KI, denn es ist eine weitaus hilfreiche und praktischere Quelle als Brockhaus & Co. … Obwohl, blättern tut auch dem Gehirn und den Fingern gut, zwischendurch….
Fazit: Zeit lassen, alle vorhandenen Informationen in Ruhe studieren (nicht nur oberflächlich lesen), mit zuständigen Fachleuten sprechen und Fragen stellen. Im Endeffekt ist auch immer Dein eigenes Wissen Teil der Lösung, also per se nicht falsch, sondern vielleicht nur unvollständig.
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